Grund- und Freiheitsrechte
Grundsätzlich versteht sich das Referat für Grund- und Freiheitsrechte als Schnittstelle zwischen dem AStA und emanzipatorischen, antifaschistischen, antirassistischen und antisexistischen Projekten und Gruppen auf dem Campus, in der Stadt und in der Umgebung. Dies beinhaltet die finanzielle, personelle und infrastrukturelle Unterstützung sozialer und politischer Initiativen sowie die Partizipation in Bündnisstrukturen.
Eine Trennung zwischen universitärem und ausseruniversitärem "Leben" wird von uns nicht vorgenommen, da es unserer Meinung nach keinen Elfenbeinturm Ruhr-Universität gibt, der in einem Vakuum frei von jeglichen gesellschaftlichen Missständen existiert. Genau diese Missstände werden auch Hauptthemen der Aktivitäten des Referates sein. Die konsequente Kritik am rassistischen Normalzustand in Deutschland, sei es durch Beteiligung an Aktionen gegen Neonaziaufmärsche oder das Vorgehen gegen Diskriminierung am Campus, ist dabei Grundlage unserer Arbeit.
Das Gruf ist daher erste Anlaufstelle für Studierende, die an der Universität mit Diskriminierung, Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, etc. konfrontiert werden. Gemeinsam mit den Betroffenen können Gegenstrategien wie z.B. das öffentlich Machen der Missstände oder Aktionen geplant und durchgeführt werden.
Eine weitere Aufgabe des Referats besteht darin, regelmäßige Veranstaltungen zu politischen Themen zu organisieren und die Studierenden über aktuelle Entwicklungen in der Politik der BRD, die ihre Grund- und Freiheitsrechte betreffen, auf dem Laufenden halten.
Ein anderes Thema wird die Beschäftigung mit Datenschutz, Datensicherheit und Freier Software an der Uni sein. In Zeiten von VSPL und per Funk auslesbaren Chips in den Studierendenausweisen droht die Orwellsche Schreckensvision auch an der Ruhr-Universität Realität zu werden. Dagegen wird das Referat sich um eine kritische Betrachtung und Publikmachung problematischer Vorgehensweisen der Uni-Verwaltung bemühen.
Dazu gehört auch die Analyse datenschutzrechtlicher Bedenken, eine kritische Evaluation von VSPL, eine Überprüfung des Stellenwertes von elektronischen Scheinen und eine Aufklärung über die in Studierendenausweisen vorhandenen RFID-Chips. Zusätzlich wird das Referat für Grund- und Freiheitsrechte Informationsveranstaltungen und Seminare zu den Themen Kryptographie, Anonymiserung, Freie Software und Vorratsdatenspeicherung durchführen.
Wenn ihr Vorschläge für weitere Themen habt, bei uns mitarbeiten wollt, Unterstützung für ein konkretes Projekt benötigt, auf dem Campus mit Diskriminierung konfrontiert seid oder einfach eine Frage an das Referat für Grund- und Freiheitsrechte stellen möchtet, schreibt uns eine E-Mail an gruf@asta-bochum.de. Unseren Public-Key, den ihr benötigt, um uns verschlüsselte E-Mails zu schicken, findet ihr unter http://www.asta-bochum.de/IMG/txt/gruf-pgp-key-2.txt (wenn ihr auch eine verschlüsselte Antwort möchtet, denkt daran uns auch euren öffentlichen Schlüssel mit zu schicken!). Ihr wollt genaueres zum Thema Verschlüsselung von digitalen Botschaften wissen? Unter http://www.asta-bochum.de/IMG/txt/pgp-einfuehrung-2.txt findet ihr eine Einführung zu dem Thema.
Die Veranstaltungen des Politischen Dienstag im Sommersemester 2008 findet ihr unter www.asta-bochum.de/poldi
Unsere Öffnungszeiten:
| Wochentag | Zeit |
|---|---|
| Montag | 16:00-18:00 |
| Mittwoch | 12:00-14:00 |
Kontakt:
| Referat für Grund- und Freiheitsrechte | Raum | Telefon | |
|---|---|---|---|
| SH 013 | 32-22313 | gruf@asta-bochum.de |

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