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Veranstaltungshinweis: feminism revisted! heute an der Bergischen Universität Wuppertal

Kurzfristig möchten wir euch noch auf die erste Veranstaltung der Gruppe Gender R[ae]der aus Wuppertal hinweisen. Heute Abend am 18.00 Uhr findet die Veranstaltung mit dem Titel feminism revisted! an der Bergischen Universität in Wuppertal statt. Dabei wird es einen Vortrag zum Thema Körper in der Krise – queer als Chance von Tanja Kämper geben und zudem der Film My father is coming von Monika Treut gezeigt werden.
Weitere Informationen findet ihr hier

Vortrag am 1.7. – Behinderung, Normalität und Geschlecht als intersektionales Feld (NEUER RAUM)

Am morgigen Donnerstag findet der letzter Vortrag der AG Geschlecht und Gesellschaft in diesem Semester statt. Anne Waldschmidt aus Köln wird zum Thema ‘Behinderung, Normalität und Geschlecht als intersektionales Feld’ sprechen.

Anders als angekündigt wird der Vortrag im Raum GBCF 04/611 stattfinden, da der Raum, der eigentlich vorgesehen war, nicht ausreichend barrierefrei zu erreichen war. Es wird Hinweisschilder geben, die es erleichtern werden, den Raum zu finden.

Weitere Informationen und der Ankündigungstext sind hier zu finden.

Vortrag am 17.6 – Feminismen und ‚Neue Politische Generation’ – Strategien feministischer Praxis

Am kommenden Donnerstag gibt es mit dem Vortrag ‘Feminismen und ‚Neue Politische Generation’ – Strategien feministischer Praxis’ den dritten Vortrag der AG Geschlecht und Gesellschaft in diesem Semester. Anne Lenz und Laura Paetau werden versuchen die Fragen nach den zeitgenössischen Handlungsräumen und -strategien von FeministInnen zu beantworten. Das Vortrag beginnt um 18.00 c.t. und wird im Hörsaal HZO 80 an der Ruhr-Universität Bochum stattfinden. Weitere Informationen und der Ankündigungstext sind hier zu finden.

Vortrag am 10.6. – Der Körper als Politikum – Theoretische und politisch-praktische Perspektiven

Am kommenden Donnerstag findet der nächste Vortrag der AG GuG in diesem Sommersemester statt. Katharina Knüttel spricht zum Thema: Der Körper als Politikum – Theoretische und politisch-praktische Perspektiven. Das Vortrag beginnt um 18.00 c.t. und wird im Hörsaal HZO 80 an der Ruhr-Universität Bochum stattfinden. Weitere Informationen und der Ankündigungstext sind hier zu finden.

Vollständiger Veranstaltungsplan für das Sommersemester

Nach dem großen Erfolg unserer Veranstaltungsreihe im vergangenen Winter sind unsere Planungen für den Sommer nun abgechlossen. Insgesamt wird es vier Veranstaltungen geben, deren thematischer Fokus nicht mehr nur auf den Gender Studies liegt, sondern weiter gefasst ist und sich auf unterschiedliche Bereiche der Difference Studies bezieht. Im einzelnen sind die folgenden Veranstaltungen geplant:

Do. 06.05.2010 Gabriele Dietze – Okzidentalismus und ‘Sexual Politics’

Do. 10.06.2010 Katharina Knüttel – Der Körper als Politikum – Theoretische und politisch-praktische Perspektiven

Do. 17.06.2010 Anne Lenz/Laura Paetau – Feminismen und ‚Neue Politische Generation’ – Strategien feministischer Praxis

Do. 01.07.2010 Anne Waldschmidt – Behinderung, Normalität und Geschlecht als intersektionales Feld

Alle Veranstaltungen werden im HZO 80 stattfinden und beginnen jeweils um 18.00 Uhr. Die einzelnen Ankündigungstext finden sich hier.

Veranstaltungsplanung für das Sommersemester 2010

Die Planungen für unsere Veranstaltungen im Sommersemester laufen. Bisher sind die folgenden vier Veranstaltungen geplant:

Do. 06.05.2010 Gabriele Dietze – Okzidentalismus und ‘Sexual Politics’
Do. 10.06.2010 Katharina Knüttel – tba.
Do. 17.06.2010 Anne Lenz/Laura Paetau – Neuer Feminismus (genauer Titel folgt)
Do. 01.07.2010 Anne Waldschmidt – Disability Studies (genauer Titel folgt)

Sobald es weitere Informationen, wie genaue Titel, Räume und die genaue Zeit gibt, werden sie hier bekannt gegeben. Zudem folgen noch kurze Ankündigunstexte.

Veranstaltungshinweis: Macker Massaker

Vom 13. bis zum 16. Mai findet im AZ Mülheim das Macker Massaker statt. An diesem Wochenende wird es eine Vielzahl von Veranstaltungen zu den Themen Männlichkeit(en), Mackertum und (Anti-)Sexismus geben. Dabei reicht das Angebot von Vorträgen über Workshops bis zum Filmen und Lesungen. Dabei soll den TeilnehmerInnen ermöglicht werden, sich beispielsweise mit Antifa und Männlichkeit, Männerpolitik und Männerbewegungen oder Gender-Konstruktionen im Kapitalismus auseinanderzusetzen.

Als Vorgeschmack darauf findet am 21. April eine Lesung mit Martin Büsser statt, der seine Grafic Novel Der Junge von nebenan vorstellen wird.

Weitere Informationen finden sich unter: mackermassaker.blogsport.de

Weitere Veranstaltungen in Planung

Nachdem die erste Vortragsreihe der AG Geschlecht und Gesellschaft im vergangenen Dezember erfolgreich und mehr als zufriedenstellend für die OrganisatorInnen war, wird es in diesem Jahr zu weiteren und umfangreicheren Aktivitäten der AG kommen. Stand bei der vergangenen Reihe der Einfluss von Geschlecht und Sexualität auf die soziale Position eines Menschen in der Gesellschaft im Mittelpunkt soll nun versucht werden, sich mit verschiedenen Formen von sozialer Ungleichheit auseinanderzusetzen und diese in Vorträgen und Diskussionen zu thematisieren. Dementsprechend soll der Fokus der kommenden Veranstaltungen auf die vielfältigen Differenzen der Menschen erweitert werden, um deutlich zu machen, dass es nicht ausreichen kann, sich nur mit einer der Differenzen zu beschäftigen, um soziale Benachteiligung zu erklären.
Um dieser Auseinandersetzung konsequent eine Öffentlichkeit an der Ruhr-Universität Bochum zu ermöglichen, wird es in diesem Jahr nicht nur zu einer Veranstaltungsreihe im Dezember kommen, sondern zudem auch im Sommersemester einzelne Vorträge zu unterschiedlichen Themen geben.

Vortragsreihe: Geschlecht und Gesellschaft

2. bis 10. Dezember 2009 in Bochum

Wie zahlreiche wissenschaftliche und/oder gesellschaftspolitische Diskussionen, die Etablierung einer Fülle von Fachzeitschriften sowie seit Kurzem auch die Schaffung einer Menge entsprechender neuer Studiengänge belegen, kommen die Gender Studies im Laufe Ihrer 25-jährigen Geschichte langsam aber sicher in der Mitte der Gesellschaft an – unserer Meinung nach Grund genug zu fragen, welche Bedeutung die Forschung eigentlich gegenwärtig hat. Dabei darf nicht nur die Bedeutung der Gender Studies für ihren Untersuchungsgegenstand betrachtet werden, sondern auch die Rückkopplung ihrer Ergebnisse in der Gesellschaft. Die Erreichbarkeit der Ziele und Vorhaben muss stets ein zu reflektierendes Moment bleiben, um so neue Entwicklungen zu ermöglichen. Die Umsetzbarkeit und die Folgen der Ergebnisse für die Praxis darf ebenso wenig außer Acht gelassen werden. Paradigmatisch sind hierbei die Probleme, die aus einer einseitigen und verkürzten Auffassung von Gleichstellungsarbeit entstehen können. Zu leicht besteht die Gefahr, dass eigentlich kritische Ziel einer grundsätzlichen Hinterfragung geschlechtlicher Konstruktions- und Konstitutionsmodi aus den Augen zu verlieren und so die Wirkungsweise dichotomer, hegemonialer Strukturen zu verstärken und in letzter Instanz den heteronormative Aufbau der Gesellschaft zu untermauern, statt die Unterschiedlichkeit von Menschen zu fördern.
Daneben muss der Entwicklung Rechnung getragen werden, dass sich die Themenfelder im Laufe der Zeit erweitert und verschoben haben; von einer bloßen Beschäftigung mit dem Geschlecht kann nicht mehr die Rede sein, sondern es werden in den aktuellen Diskursen der Gender Studies die verschiedensten Formen der Differenz beleuchtet. In seiner Entwicklung bildet Gender Studies jedoch kein homogenes Feld, sondern Dissonanzen und Divergenzen treten zu Tage; als Beispiel dafür kann die diskursive Auseinanderentwicklung von Gender Studies und Diversity Studies angeführt werden.
Da wir in dieser Auseinander- und Weiterentwicklung keine kommunikative Sackgasse sehen, sondern diesen Disput produktiv nutzen wollen, wollen wir die Möglichkeit für einen produktiven Austausch geben. Deshalb ist das Ziel dieser Veranstaltungsreihe die unterschiedlichen Disziplinen der Gender Studies zu präsentieren und kommunikative Brücken zwischen den vielfältigen Themenfeldern wie beispielsweise Intersektionalität und Queer Theory zu ermöglichen.