Sprachkenntnisse in Arabisch, Kurdisch, Paschtunisch, Tigrnya und mehr gesucht

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Bezeichnung: Werkvertrag für Übersetzung, Interviewführung und Transkription
Anbieter: Projekt "Flucht als Sicherheitsproblem"
Internetseite des Anbieters: http://www.flucht.rub.de/index.php/de/stellenausschreibungen
Vorraussetzungen: Einschlägige Sprachkenntnisse in mind. einer der aufgeführten Sprachen, Kommunikationsfähigkeit und Empathie. Wünschenswert sind Kenntnisse sozialwissenschaftlicher Methoden
Einstellung ab: 1. März 2019
Einstellungsdauer:
Ort der Arbeitsstätte: Bochum und Umgebung
Entlohnung: Entlohnung entsprechend den Stundensätzen für SHK/WHK
Bewerbungsunterlagen: Anschreiben, Lebenslauf, ggf. Zeugnisse und ggf. Nachweis der Sprachkenntnisse
Mail: bettina.voussen@rub.de
Telefon:
Stelle an der RUB: nein

 

Das Projekt „Flucht als Sicherheitsproblem“ (Projektleitung: Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht von Professorin Dr. Goeckenjan) sucht zum 1. März 2019

mehrere Personen mit Sprachkenntnissen in einer der aufgeführten Sprachen auf muttersprachlichem Niveau:

  • Arabisch,
  • Kurdisch,
  • Paschtunisch,
  • Dari,
  • Fārsī,
  • Französisch,
  • Tigrinya,
  • Hausa,
  • Yoruba,
  • Igbo,
  • Türkisch.

 

Die Beauftragung erfolgt im Rahmen des Forschungsprojekts „Flucht als Sicherheitsproblem“ (www.flucht.rub.de). Der oder die erfolgreiche Kandidat*in hat folgendes Werkstück abzuliefern:

  • Übersetzung des wissenschaftlichen Interviewleitfadens und des Fragebogens in die eigene Muttersprache
  • selbstständige Interviewführung mit Geflüchteten in der eigenen Muttersprache zu ihren Opfererlebnissen
  • Transkription der Interviews

Das Projekt „Flucht als Sicherheitsproblem“ erforscht das Ausmaß und die Entwicklung der registrierten Kriminalität und der eigenen Viktimisierungserfahrungen von Geflüchteten in Nordrhein‐Westfalen. Im zweiten Projektteil stehen die Opfererfahrungen von Geflüchteten auf der Flucht und in Deutschland bzw. Nordrhein-Westfalen im Vordergrund. Mit persönlichen Interviews und einer Befragung will das Forschungsteam „Flucht als Sicherheitsproblem“ dieses Phänomen erforschen. Dabei stehen die Art der Opfererlebnisse und die Erfahrungen mit staatlichen Institutionen im Fokus.

Für die Durchführung der Interviews sucht das Forschungsprojekt Unterstützung von Personen, die die genannten Sprachen auf muttersprachlichen Niveau sprechen. Die oder der Werkstudent*in wird im Rahmen der Tätigkeit eine Schulung und regelmäßige Supervisionen erhalten.

 

Anforderungsprofil

  • Sprachkenntnisse (Muttersprache) in mindestens einer der folgenden Sprachen: Arabisch, Kurdisch, Paschtunisch, Dari, Fārsī, Französisch, Tigrinya, Hausa, Yoruba, Igbo, Türkisch
  • Zuverlässigkeit, gute Kommunikationsfähigkeit und Empathie
  • Wünschenswert sind gute bis überdurchschnittliche Studienleistungen in einem Fach der Gesellschaftswissenschaften
  • Wünschenswert sind Kenntnisse der sozialwissenschaftlichen Methoden (qual./quant.)
  • Fähigkeit zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten

 

Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen (ein PDF) mit Nachweis der Sprachkenntnisse (falls vorhanden) an die E-Mail-Adresse bettina.voussen@rub.de

 

Art der Beschäftigung

Werkvertrag für eine zu bestimmende Anzahl an Interviews. Jede erfolgreiche*n Kandidat*in kann drei bis zehn Interviews durchführen. Pro Interview werden ca. 18 Stunden angesetzt. Die Bezahlung orientiert sich an den Stundensätzen für Studentische/Wissenschaftliche Hilfskräfte (ohne/mit Bachelor/mit Master). Der individuelle Umfang des Werkstücks und die damit einhergehende Vergütung können individuell vereinbart werden. Reisekosten zu den Interviewstätten können übernommen werden.

 

 

Kontaktdaten

Ansprechpartnerin: Frau Bettina Voußen

Institut/Einrichtung: Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht, Massenbergstraße 11, 44787 Bochum,

E-Mail: bettina.voussen@rub.de

   

 

Weitere Informationen

Zeitraum der Beschäftigung: 01.03.2019 bis voraussichtlich 30.08.2019

Bewerbungsfristende: Sonntag, 13. Januar 2019 – 23:59 Uhr