Entscheidung gegen Studiengebühren gegen ausländische Studierende in NRW

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NRW wird, entgegen der anfänglichen Pläne der Landesregierung, keine
Studiengebühren für nicht-EU Ausländer*innen einführen.
Die schwarz-gelbe Landesregierung wendet sich damit von einem Vorhaben ab, welches auch im Koalitionsvertrag festgelegt ist.
Der AStA der Ruhr-Universität Bochum begrüßt diese Entscheidung.
Studiengebühren für nicht-EU Ausländer*innen sind sozial ungerecht und bremsen die Entwicklung zu einem internationalen und kulturell vielfältigen Campus.

"Das Aus für die Studiengebühren hatte sich in NRW seit Längerem abgezeichnet. In Baden-Württemberg war die Zahl der Studierenden aus Drittstaaten deutlich gesunken. Auch verursachten die Gebühren einen beträchtlichen Verwaltungsaufwand und betrafen nur die Hälfte der Bewerber. „Deswegen werden wir das Thema Studiengebühren nicht weiterverfolgen“, sagte  NRW-Wissenschaftsministerin Pfeiffer-Poensgen (parteilos) der „Westdeutschen Zeitung“. Die FDP war mit der Forderung nach Studiengebühren in die Landtagswahl gezogen. Schwarz-Gelb hatte sich dann als Kompromisslösung auf das Ausländer-Modell geeinigt. FDP-Chef Christian Lindner hatte erwartet, die Gebühren könnten bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr bringen."
[Quelle https://rp-online.de/nrw/landespolitik/nrw-fuehrt-doch-keine-studiengebuehren-fuer-eu-auslaender-ein_aid-47467647 stand 28.11.2019, 12:18 Uhr]